Gemütlicher „Hock“ nach der Chorprobe

Die zurückliegenden Monate mit intensiver Probenarbeit vor dem Herbstkonzert und der 75. Geburtstag von Günther Gaulhofer waren  ein willkommener Anlass für einen  gemütlichen Hock, bei dem wir uns alle bei Speis und Trank sowie schönen Liedern bestens unterhalten haben.
(Fotos von Arnold Perfler)

 

Herbstkonzert 2015

Männerchor „Frohsinn Koblach“ auf der JAGD nach dem LEBEN!

Werbung Herbstkonzert
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Als Allegorie, als Sinnbild des Lebens skizzierte der Männerchor Frohsinn Koblach mit Chorleiterin Angelika Kopf-Lebar sein Herbstkonzert unter dem Motto „Auf, auf zum fröhlichen Jagen!“ Scheinbar geht es um die Jagd, in Wirklichkeit um das Leben an sich. Jagd als Thema manifester sowie emotionaler und spiritueller Nahrungssuche!
In schönen Bildern angelegt, standen sich Waidwerk im eigentlichen Sinne und Jagd im Sinne von Suche nach Glück und Liebe im Leben gegenüber. Die manchmal querdenkenden, gefälligen Ansagen von Moderatorin Verena Brunner brachten es auf den Punkt: „Es geht um die Ehrfurcht vor dem Leben, das Schärfen der Sinne und die Sehnsucht nach Beheimatung – sei es nun bei geliebten Menschen oder in der Landschaft unserer Kindheit“.

Das Programm humorvoll, satirisch, hintergründig, etwa in der Diplomatenjagd, wo die Jägerschaft wuchtig aufs Korn genommen wird. Oder in der Frage, wer in seinem Leben nicht schon einmal „einen richtigen Bock geschossen“ habe. Behutsam und besinnlich nehmen in anderen Werken edle Werte des Lebens Gestalt an. Und aus aller Harmonie scheint sie durch, die Freude, Quelle spiritueller Nahrung. Und die pulsierende Verbindung der Geschlechter als erdendes wie sphärisches Element.

Veronika Ender, Klavier
Veronika Ender, Klavier

Helltönend, erfrischend, klar der St. Hubertus-Segen wie die zumeist jagdlichen Einlagen des Hornquartetts der Klasse Josef Sterlinger des Landeskonservatoriums in Feldkirch.

Der Frohsinn gefühlvoll am Klavier begleitet von Veronika Ender.

Auch Obmann Wilfried Winkel freute sich über die intensive chorische Arbeit sowie das Zusammenspiel mit dem jugendlich frischen Hornquartett und dankte Mitwirkenden wie Zuhörern.
(Autor + Fotos: Arnold Perfler)