Wir gratulieren…

… für 50 Jahre beim Frohsinn!

Schon als 18 Jähriger ist Norbert Muther am 16.9.1966 dem Männerchor Frohsinn beigetreten. Damals war es nicht unü_NorbertMuther2blich, dass man als junger Mann dem Chor beigetreten ist, davon können wir heute nur träumen. Durch seinen Beruf geprägt war Norbert immer ein sehr verlässlicher Probenbesucher und wegen seiner besonderen musikalischen Begabung als Blattsänger war von Anfang an ein sehr willkommenes und wertvolles Chormitglied. Der zweite Bass ist seine musikalische Heimat und wir alle schätzen besonders seine Notensicherheit und auch seinen Mut zur Stimmführung. Norbert war auch 6 Jahre in der Vereinsleitung (im Vorstand) tätig und hat die Aktivitäten des Vereines maßgeblich unterstützt. Neben sportlichen Herausforderungen, die er sein Leben lang gesucht hat, hat Norbert sich auch als Sänger danach gestrebt sich weiter zu entwickeln. Beim Männerchor Bregenz, beim Bregenzer Festspielchor, beim Teamwork und beim Kirchenchor Götzis konnte er seine Singleidenschaft ausleben und sein Talent unter Beweis stellen. Gleichzeitig mit dem Ehrenbrief des Chorverbandes hat Norbert am 18.11.2006 auch die Ehrenmitgliedschaft für seine 40-jährige Treue beim Frohsinn Koblach erhalten.

Für seine nun 50-jährige Mitgliedschaft beim Männerchor gratulieren wir, seine Sängerkollegen, ganz herzlich und würden uns wünschen, dass er uns noch lange im zweiten Bass mit seiner schönen und kräftigen Bassstimme unterstützt.

Im Namen des Männerchores „Frohsinn“ Koblach

Chorleiterin Gabi Riener, Jubilar Norbert Muther, Obmann Wilfried Winkel
Chorleiterin Gabi Riener, Jubilar Norbert Muther, Obmann Wilfried Winkel

 

Chorreise ins Südtirol

Gruppenfoto
Gruppenfoto

Schon seit vielen Jahren ist es Tradition, dass alle drei Jahre eine dreitägige Chorreise mit den Partnerinnen der Sänger durchgeführt wird. Heuer führte uns die Reise, vom 2. – 4. September, in das Gebiet des UNESCO – Weltkulturerbes Dolomiten.

Gut gelaunt stiegen am Freitag, dem 2.September, 51 reiselustige Personen in den großen Doppeldeckerbus von Loacker – Reisen, und starteten die dreitägige Fahrt pünktlich um 7h ab DorfMitte Koblach. Darunter waren auch zwei Ehrenmitglieder mit ihren Gattinnen, ein ehemaliger Sänger mit Ehefrau und die Witwe eines verstorbenen Sängers.

Mit unserem Fahrer Thomas führte uns der Weg zuerst über den Arlberg und den Brenner nach Sterzing, der nördlichsten Stadt Südtirols. Diese entzückende Kleinstadt ist auch eine der höchst gelegenen Städte der Alpen. Nach einer kurzen Kaffeepause lernten wir mittels Stadtführung das Rathaus, den Zwölferturm und die Heilig – Geist – Kirche kennen. Nach dem Mittagessen im Hotel „Lamm“ besichtigten wir Schloss Feldthurns bei Klausen. Es ist die ehemalige Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Brixen und daher prächtigst ausgestattet. Besonders beeindruckend waren die prachtvoll verzierten Kassettendecken aus Zirbenholz mit den vergoldeten Rosetten, die wunderbaren Einlegearbeiten an den Möbeln und Türen und die besonders schönen Beschläge und Schlösser, die von höchst vollendeter Schmiedekunst Zeugnis geben, und noch immer voll funktionstüchtig sind.

Das nächste Ziel war Kastelruth im Val Gardena. Manche zogen es vor, mit der Seilbahn auf die Marinzenalm zu fahren, um dort die Kaffeepause zu genießen. Die anderen besichtigten den Heimatort der Kastelruther Spatzen und von Luis Trenker, bevor es mit dem Bus weiter nach Wolkenstein ging. Dort checkten wir im Hotel Solaia ein, genossen die erste Aussicht auf die beeindruckenden Dolomiten und das anschließende Abendessen. Obmann Wilfried überraschte uns mit seiner Steirischen Harmonika und unterhielt uns mit feinster Tafelmusik. Den Abend ließen wir mit vielen Liedern,  unter der Leitung von Chorleiterin Gabi Riener, gemütlich ausklingen.

Am darauffolgenden Morgen machten sich zehn Wanderer aus unserer Gruppe mit einer Wanderführerin auf den Weg in Richtung Langkofel. Nach einer Busfahrt mit dem öffentlichen Bus auf das Sellajoch wartete ein ganz besonderes Abenteuer auf sie – die Fahrt mit der Stehgondelbahn zur Toni – Demetz – Hütte, wo sie fast zeitgleich mit den zwei ganz sportlichen Mitgliedern Hermann und Tal ankamen, die es vorgezogen hatten, zu Fuß zu gehen.

Der andere Teil der Reisegruppe befuhr mit Thomas einen Teil der großen Dolomitenstraße. Die Aussichten waren überwältigend! Unser Fahrer hatte zum Teil große Mühe, über die vielen, engen Kehren über das 2137m hohe Grödnerjoch die „Kurven zu kratzen“, was jedoch an einigen sich ungeschickt verhaltenden entgegen kommenden Autofahrern lag, und nicht an seiner Fahrtechnik. Doch er schaffte es mit Bravour und wir erreichten nach der Fahrt durch das Gadertal schlussendlich Bruneck, den Hauptort des Pustertales. Nach der Stadtführung und der mittäglichen Stärkung brachte uns Thomas an den Pragser Wildsee. Wir mischten uns unter die zahlreichen Touristen und erkundeten die herrliche Gegend, die auch Drehort für einen Film mit Terence Hill in der Hauptrolle war.

Durch das Pustertal kehrten wir mit vielen wunderbaren Eindrücken nach Wolkenstein zurück.

Nach dem Abendessen erhielten alle Geburtstagskinder der Monate Juli und August ein Ständchen und auch dieser zweite Abend endete so, wie es sich für einen richtigen Chor gebührt, mit viel Gesang.

Leider mussten wir am Sonntagmorgen schon wieder Abschied nehmen, und fuhren über das Sellajoch mit ebenfalls vielen engen Kehren ins Fassatal. Über den Karerpass mit kurzem Aufenthalt am Karersee gelangten wir nach Bozen. Der größere Teil der Reisegruppe entschied sich, mit der Seilschwebebahn nach Oberbozen auf den Ritten zu fahren, während die anderen mit dem Bus hinauf fuhren, um uns dort bei der Bergstation wieder abzuholen. Nach dem Mittagessen im Sporthotel Spögler steuerten wir das letzte Ziel unserer Reise, die Tschengelsburg bei Laas, an. Dort wurden wir schon von Burgherr Karl Perfler sehnsüchtig erwartet und aufs Herzlichste willkommen geheißen. Er freute sich sehr, dass wir das Abendessen bei ihm einnahmen, und nach dem Marillenblütensingen 2015, bei dem wir auch schon dort zu Gast waren, wieder dorthin kamen. Mit einem reichhaltigen Buffet regionaler Spezialitäten wurden wir verwöhnt. Nach einigen Ständchen traten wir die Heimreise an, mussten die Burg aber wegen des Schlechtwettereinbruches und starkem Regen und Wind fast fluchtartig verlassen. Doch das tat unserer guten Laune keinen Abbruch, hatten wir doch drei Tage bei bestem Wetter verbringen können.

Pünktlich um 21.30h erreichten wir unsere Heimat Koblach.

Herzlichen Dank an unseren Obmann Wilfried und an seinen Vize Alfred, die diese drei wunderbaren Tage bestens organisiert und vorbereitet hatten!

(Text: Gabi Riener; Foto: Arnold Perfler)