Alle Beiträge von Wilfried Winkel

Musikalisches Advent-Fenster!

Im „Dorf“ besinnlich die Vorfreude miteinander teilen, war das Anliegen des musikalischen Adventfensters.

Im Lied-Satz „O Heiland reiß die Himmel auf…” brachte der Männerchor “Frohsinn” unter Gabi Riener die Sehnsucht nach Frieden zum Ausdruck. In wunderschönen Weisen ergänzten Helene, Hildegard und Elfriede des Gampelüner Dreigesang sowie der Schulchor der VS Koblach unter Ulli Patsch die chorischen Darbietungen. Eine Bläsergruppe des Schützenmusikverein Koblach unter Leitung von Günther Sandholzer bildete würdig den musikalischen Rahmen.

Obmann Wilfried Winkel führte in ausgewählter Prosa in die Tiefen der immerwährenden Schöpfungswerdung in der menschlichen Seele.

Schön abgerundet das Gesamtwerk! Als Rahmen der weihnachtlich geschmückte Innenhof der Familie Jürgen Meusburger in der Parzelle Koblach-Au, die von den Sängerfrauen gebackenen Kekse, die wärmenden, knisternden Holzöfen und die gute Bewirtung durch Sängerfrauen und hilfreiche Helfer!

Dass sich die zahlreich Erschienenen an diesem stimmungsvollen Abend bei winterlichen Temperaturen wohl fühlten, zeigt ua auch der Benefiz-Erlös zugunsten der Aktion „Licht ins Dunkel“, der rund 650,- Euro erbrachte.

Für Organisation und Arbeitseinsatz gebührt insbesondere Wilfried Winkel und Alfred Bolter sowie den Familien Meusburger und Bolter großer Dank!
(Text und Fotos: Arnold Perfler)

Wir gratulieren…

… für 50 Jahre beim Frohsinn!

Schon als 18 Jähriger ist Norbert Muther am 16.9.1966 dem Männerchor Frohsinn beigetreten. Damals war es nicht unü_NorbertMuther2blich, dass man als junger Mann dem Chor beigetreten ist, davon können wir heute nur träumen. Durch seinen Beruf geprägt war Norbert immer ein sehr verlässlicher Probenbesucher und wegen seiner besonderen musikalischen Begabung als Blattsänger war von Anfang an ein sehr willkommenes und wertvolles Chormitglied. Der zweite Bass ist seine musikalische Heimat und wir alle schätzen besonders seine Notensicherheit und auch seinen Mut zur Stimmführung. Norbert war auch 6 Jahre in der Vereinsleitung (im Vorstand) tätig und hat die Aktivitäten des Vereines maßgeblich unterstützt. Neben sportlichen Herausforderungen, die er sein Leben lang gesucht hat, hat Norbert sich auch als Sänger danach gestrebt sich weiter zu entwickeln. Beim Männerchor Bregenz, beim Bregenzer Festspielchor, beim Teamwork und beim Kirchenchor Götzis konnte er seine Singleidenschaft ausleben und sein Talent unter Beweis stellen. Gleichzeitig mit dem Ehrenbrief des Chorverbandes hat Norbert am 18.11.2006 auch die Ehrenmitgliedschaft für seine 40-jährige Treue beim Frohsinn Koblach erhalten.

Für seine nun 50-jährige Mitgliedschaft beim Männerchor gratulieren wir, seine Sängerkollegen, ganz herzlich und würden uns wünschen, dass er uns noch lange im zweiten Bass mit seiner schönen und kräftigen Bassstimme unterstützt.

Im Namen des Männerchores „Frohsinn“ Koblach

Chorleiterin Gabi Riener, Jubilar Norbert Muther, Obmann Wilfried Winkel
Chorleiterin Gabi Riener, Jubilar Norbert Muther, Obmann Wilfried Winkel

 

Chorreise ins Südtirol

Gruppenfoto
Gruppenfoto

Schon seit vielen Jahren ist es Tradition, dass alle drei Jahre eine dreitägige Chorreise mit den Partnerinnen der Sänger durchgeführt wird. Heuer führte uns die Reise, vom 2. – 4. September, in das Gebiet des UNESCO – Weltkulturerbes Dolomiten.

Gut gelaunt stiegen am Freitag, dem 2.September, 51 reiselustige Personen in den großen Doppeldeckerbus von Loacker – Reisen, und starteten die dreitägige Fahrt pünktlich um 7h ab DorfMitte Koblach. Darunter waren auch zwei Ehrenmitglieder mit ihren Gattinnen, ein ehemaliger Sänger mit Ehefrau und die Witwe eines verstorbenen Sängers.

Mit unserem Fahrer Thomas führte uns der Weg zuerst über den Arlberg und den Brenner nach Sterzing, der nördlichsten Stadt Südtirols. Diese entzückende Kleinstadt ist auch eine der höchst gelegenen Städte der Alpen. Nach einer kurzen Kaffeepause lernten wir mittels Stadtführung das Rathaus, den Zwölferturm und die Heilig – Geist – Kirche kennen. Nach dem Mittagessen im Hotel „Lamm“ besichtigten wir Schloss Feldthurns bei Klausen. Es ist die ehemalige Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Brixen und daher prächtigst ausgestattet. Besonders beeindruckend waren die prachtvoll verzierten Kassettendecken aus Zirbenholz mit den vergoldeten Rosetten, die wunderbaren Einlegearbeiten an den Möbeln und Türen und die besonders schönen Beschläge und Schlösser, die von höchst vollendeter Schmiedekunst Zeugnis geben, und noch immer voll funktionstüchtig sind.

Das nächste Ziel war Kastelruth im Val Gardena. Manche zogen es vor, mit der Seilbahn auf die Marinzenalm zu fahren, um dort die Kaffeepause zu genießen. Die anderen besichtigten den Heimatort der Kastelruther Spatzen und von Luis Trenker, bevor es mit dem Bus weiter nach Wolkenstein ging. Dort checkten wir im Hotel Solaia ein, genossen die erste Aussicht auf die beeindruckenden Dolomiten und das anschließende Abendessen. Obmann Wilfried überraschte uns mit seiner Steirischen Harmonika und unterhielt uns mit feinster Tafelmusik. Den Abend ließen wir mit vielen Liedern,  unter der Leitung von Chorleiterin Gabi Riener, gemütlich ausklingen.

Am darauffolgenden Morgen machten sich zehn Wanderer aus unserer Gruppe mit einer Wanderführerin auf den Weg in Richtung Langkofel. Nach einer Busfahrt mit dem öffentlichen Bus auf das Sellajoch wartete ein ganz besonderes Abenteuer auf sie – die Fahrt mit der Stehgondelbahn zur Toni – Demetz – Hütte, wo sie fast zeitgleich mit den zwei ganz sportlichen Mitgliedern Hermann und Tal ankamen, die es vorgezogen hatten, zu Fuß zu gehen.

Der andere Teil der Reisegruppe befuhr mit Thomas einen Teil der großen Dolomitenstraße. Die Aussichten waren überwältigend! Unser Fahrer hatte zum Teil große Mühe, über die vielen, engen Kehren über das 2137m hohe Grödnerjoch die „Kurven zu kratzen“, was jedoch an einigen sich ungeschickt verhaltenden entgegen kommenden Autofahrern lag, und nicht an seiner Fahrtechnik. Doch er schaffte es mit Bravour und wir erreichten nach der Fahrt durch das Gadertal schlussendlich Bruneck, den Hauptort des Pustertales. Nach der Stadtführung und der mittäglichen Stärkung brachte uns Thomas an den Pragser Wildsee. Wir mischten uns unter die zahlreichen Touristen und erkundeten die herrliche Gegend, die auch Drehort für einen Film mit Terence Hill in der Hauptrolle war.

Durch das Pustertal kehrten wir mit vielen wunderbaren Eindrücken nach Wolkenstein zurück.

Nach dem Abendessen erhielten alle Geburtstagskinder der Monate Juli und August ein Ständchen und auch dieser zweite Abend endete so, wie es sich für einen richtigen Chor gebührt, mit viel Gesang.

Leider mussten wir am Sonntagmorgen schon wieder Abschied nehmen, und fuhren über das Sellajoch mit ebenfalls vielen engen Kehren ins Fassatal. Über den Karerpass mit kurzem Aufenthalt am Karersee gelangten wir nach Bozen. Der größere Teil der Reisegruppe entschied sich, mit der Seilschwebebahn nach Oberbozen auf den Ritten zu fahren, während die anderen mit dem Bus hinauf fuhren, um uns dort bei der Bergstation wieder abzuholen. Nach dem Mittagessen im Sporthotel Spögler steuerten wir das letzte Ziel unserer Reise, die Tschengelsburg bei Laas, an. Dort wurden wir schon von Burgherr Karl Perfler sehnsüchtig erwartet und aufs Herzlichste willkommen geheißen. Er freute sich sehr, dass wir das Abendessen bei ihm einnahmen, und nach dem Marillenblütensingen 2015, bei dem wir auch schon dort zu Gast waren, wieder dorthin kamen. Mit einem reichhaltigen Buffet regionaler Spezialitäten wurden wir verwöhnt. Nach einigen Ständchen traten wir die Heimreise an, mussten die Burg aber wegen des Schlechtwettereinbruches und starkem Regen und Wind fast fluchtartig verlassen. Doch das tat unserer guten Laune keinen Abbruch, hatten wir doch drei Tage bei bestem Wetter verbringen können.

Pünktlich um 21.30h erreichten wir unsere Heimat Koblach.

Herzlichen Dank an unseren Obmann Wilfried und an seinen Vize Alfred, die diese drei wunderbaren Tage bestens organisiert und vorbereitet hatten!

(Text: Gabi Riener; Foto: Arnold Perfler)

Wir gratulieren …

… zu 50 Sängerjahren

Alfred Bolter
Alfred Bolter

Am 24.6.1966 ist Alfred Bolter, als 16 Jähriger, dem Männerchor Frohsinn beigetreten. In seinen Anfängen, unter der Obmannschaft seines Vaters, hat Alfred bei den ersten Tenören gesungen und hat erst viel später zu den zweiten Tenören gewechselt. Noch heute, nach 50 Jahren, kann Alfred bestimmte Lieder der ersten Tenöre auswendig singen. Seine Laufbahn beim Frohsinn hat viele Stationen: Statistiker, Beirat, Schriftführer, Obmann Stellvertreter und 10 Jahre als Obmann. Er hat in dieser Zeit den Verein umsichtig geführt und seine Spuren sind noch heute sichtbar. Das zeichnet ihn als wichtiges und verlässliches Mitglied unseres Vereines auch besonders aus. Am 18.11.2006 hat Alfred, gleichzeitig mit dem Ehrenbrief des Chorverbandes, auch die Ehrenmitgliedschaft für seine 40-jährige Treue vom Verein erhalten. Und heute gratulieren wir recht herzlich zu seinem 50-jährigen Ehrentag im Kreise seines Männerchores Frohsinn und hoffen, dass er noch lange eine wichtige Stütze, sowohl als Obmann Stellvertreter wie auch als Sänger im zweiten Tenor, bei uns sein wird.

Probentag im Kapuzinerkloster

Zur Einstudierung für ein neues Konzertprogramm veranstalten die hiesigen Chöre schon seit Jahren einen Probentag bzw. -tage. Diese jährliche Zusammenkunft der Sänger zum intensiven Lernen von neuer oder schon in Vergessenheit geratener Chorliteratur wird  auch in unserem Männerchor abgehalten. Dieses Jahr war dieser Probentag für uns  insofern sehr wichtig, um ein eingeprägteres gegenseitiges Kennenlernen der neuen Chorleiterin, Frau Gabi Riener, zu erhalten.

So trafen sich fast alle Sänger unseres Chores am  Samstag den 16. April im Kapuzinerkloster in Feldkirch, um in vier Proben-Einheiten neue Lieder einzustudieren bzw. älteres Liedgut wieder zu aktivieren, damit unser nächstes Konzert wieder ein voller Erfolg werden kann. In der Mittagspause wurde im Rösslepark ein Essen serviert. Der positive Eindruck über das Geleistete dieses Probentages war bei Chorleiterin Gabi und bei den Sängern spürbar.

(Text: Erich Obernosterer, Fotos: Arnold Perfler)

 

Nachruf für Günther Gaulhofer

„Der höchste Gipfel ist erreicht, der letzte Tritt zum Gipfelkreuz – die Seele ist frei“.  So steht es in der Todesanzeige von Günther.


(* 5.12.1940 – † 20.3.2016)

Günther Gaulhofer war seit dem 9. Juli 1965  Mitglied des Männerchores Frohsinn Koblach und hat im Tenor 2 und die letzten Jahre durchgehend im Bass 1  gesungen. Beim Ehrungsabend durch den Vorarlberger Chorverband, am 10. Oktober 2015 im J.J. Endersaal in Mäder, wurde Günther für seine 50 jährige Mitgliedschaft als Sänger beim Männerchor Frohsinn gebührend geehrt. Dem Singen und dem Männerchor hat sich Günther sehr verbunden gefühlt. Das Ehrenzeichen vom Chorverband war nur noch die Krönung für seine vielseitigen Aktivitäten, die er dem Männerchor gewidmet hat. Mit unserem Ehrenmitglied Günther Gaulhofer verlieren wir einen sehr guten Sänger, einen verlässlichen Probenbesucher, einen immer gutgelaunten Kollegen, einen aktiven Sportler und einen Freund, mit dem man über Gott und die Welt reden konnte. Er hat uns mit seinen Erzählungen, Erlebnissen und mit seinen flotten „Sprüchen“ immer wieder zum Lachen gebracht.

Seine sprichwörtliche Weltoffenheit war ihm eigen, seine langjährigen beruflichen Auslandsaufenthalte haben ihn geprägt, aber sein Zuhause war in Koblach – und auch bei uns beim Männerchor.

Wir nehmen Abschied von Günther, einem Freund, doch seinen Platz in unseren Herzen wird er für immer behalten.

Fotos von der JHV 2015

alle Fotos von Arnold Perfler

95. JHV „Frohsinn“ Koblach

Männerchor “Frohsinn Koblach“ 2015 hochaktiv.

39 Proben und 12 Ausrückungen sind die Bilanz der 95. JHV. Höhepunkte bildeten die Uraufführung der im ORF ausgestrahlten „Koblacher Messe“ von Thurnher sowie das Herbstkonzert „Auf, auf zum fröhlichen Jagen“.

Vorstand mit Chorleiterin Gabi Riener
Vorstand mit Chorleiterin Gabi Riener

Chronist Reinhard König hielt humorvoll pointiert Rückschau, der von ihm kreierte Sänger-Rap begeisterte ob seiner Originalität.

Mit dem Silbernen Sängerabzeichen wurden für 25-jährige Sängertätigkeit Johann Perstling und Karl Tschohl geehrt. 11 Sänger erhielten für lückenlosen Probenbesuch das Sängerglas.

Angelika Kopf-Lebar übergab ihr Chorleiter-Amt an Gabi Riener aus Altenstadt.

In der rund 10-jährigen Tätigkeit von Angelika Kopf-Lebar als Chorleiterin wurden respektable 90 neue Lieder einstudiert, außerdem die Messe von Swyder, die Kirchberger Singmesse wie die „Koblacher Messe“ von Thurnher. Angelika resümierend: „Aus den geplanten 2-3 Jahren sind es nun 10 geworden. Ich habe gerne mit Euch gearbeitet und fühlte mich dabei sehr wohl.“

Obmann Wilfried Winkel skizzierte in seiner Laudatio den Einstieg von Angelika ins Chorleiter-Amt, ihr Wachsen gemeinsam mit dem Chor wie die enorme Fülle an Erarbeitetem. Er zollte Angelika großes Lob für ihre sympathische und geschickte Art und dankte ihr bewegt.

Gabi Riener ist seit 32 Jahren Organistin. Ihre Chorleiter-Ausbildung absolvierte sie am Landeskonservatorium Feldkirch. Obmann Wilfried Winkel und Männerchörler hießen sie herzlich willkommen.

Vizebgm. Rainer Egle überbrachte Glückwünsche und Dank der Gemeinde.   (Arnold Perfler)

Krömlemarkt in Koblach

Beim „Krömlemarkt“ in Koblach, am 28. November, hat sich auch der Männerchor aktiv beteiligt. Die heissen Maronis, die Raclette-Brote und der Besuch des Nikolauses haben für eine gute Stimmung bei den vielen Besuchern gesorgt. (Fotos von Arnold Perfler)

 

 

Gemütlicher „Hock“ nach der Chorprobe

Die zurückliegenden Monate mit intensiver Probenarbeit vor dem Herbstkonzert und der 75. Geburtstag von Günther Gaulhofer waren  ein willkommener Anlass für einen  gemütlichen Hock, bei dem wir uns alle bei Speis und Trank sowie schönen Liedern bestens unterhalten haben.
(Fotos von Arnold Perfler)